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Experten für den Lungenautomat oder Atemregler

Ein guter Lungenautomat bereichert das Vergnügen beim Tauchen ganz wesentlich. Ein hochwertiger Lungenautomat ist meiner Meinung nach das wichtigste Equipment für einen angenehmen und auch sicheren Tauchgang. Und ich weiß wirklich wovon ich spreche. Ich war Marinetaucher und lange Jahre Berufstaucher.

Wie finde ich mich auf „www.Lungenautomat.info“ am besten zurecht?

Aktuelle Lungenautomat Angebote

Eine Auswahl an aktuellen Lungenautomat Angeboten sehen Sie hier. Sind hier keine Angebote aufgeführt gibt es derzeit leider keine. Die Angebote werden täglich aktualisiert. Sehen Sie auf dem gelben Button „Nicht verfügbar“ ist dieses Angebot leider schon ausverkauft. Alle derzeit aktuellen Angebote finden Sie im Menue unter „Spezial“.

Wer schreibt hier über Lungenautomaten?

Ich möchte mich Ihnen hier ganz kurz vorstellen: Mein Name ist Jörg und ich bin mit der Taucherei schon mein ganzes Leben lang verbunden. Ich bin mit 18 ins Tauchen so richtig eingestiegen indem ich zur Bundesmarine gegangen bin und dort als Marinetaucher mehrere Jahre Dienst gemacht habe.

Marine TaucherMeinen Werdegang als Taucher habe ich hier etwas genauer beschrieben: Ein paar Worte zu mir.

Die Lungenautomat komplett Sets

Was sollten Taucher über Lungenautomaten wissen?

Drei Eigenschaften sind wichtig und auch von entscheidender Bedeutung für den Sporttaucher.

  1. Der Lungenautomat sollte „balanciert“ = „kompensiert“ sein.
  2. Der Lungenautomat sollte nach dem „Fail-Safe-Prinzip“ arbeiten.
  3. Ist der Lungenautomat warm- oder kaltwassertauglich?

Der Atemregler sollte „balanciert“ = „kompensiert“ sein.

Dies bedeutet, dass bei einem sinkenden Druck in der Atemflasche durch den Verbrauch der darin komprimierten Luft, der Atemwiderstand für den Taucher nicht steigt. Der Atemwiderstand sollte also unabhängig nach der Tauchtiefe und Füllstand der Atemflasche immer gleich bleiben.

Der Lungenautomat sollte nach dem „Fail-Safe-Prinzip“ arbeiten.

Dies bedeutet, dass wenn es zu einer Fehlfunktion beim Lungenautomat kommt, dieser abbläst. Das heisst, der Lungenautomat öffnet die Ventile und es kommt zu einem konstanten abblasenden Luftstrom. So dass der Taucher im Notfall auch aus dem abblasenden Luftstrom noch atmen kann.

Ist der Atemregler nur warm- oder auch kaltwasser geeignet?

Kaltwassertaugliche Geräte sind besser gegen das Einfrieren der ersten Stufe geschützt. Außerdem wird in kaltem Wasser häufig mit zwei ersten Stufen getaucht, die jeweils mit dem Hauptregler und dem Ersatzregler (Oktopus) versehen sind. An der zweiten Stufe findet sich oftmals noch ein Venturi-Hebel, auch Pre-Dive-Schalter genannt. Dieser verhindert ein Abblasen des Reglers an der Oberfläche, falls deser nicht im Mund sein sollte. Ein Rädchen für die Einstellung des Atemwiderstands ist ein praktisches Extra, mit dem sich an der Zweiten Stufe der Atemkomfort einstellen lässt. Alle gängigen Tauchausrüstungshersteller haben verschiedene Modelle von Lungenautomaten im Programm, die den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden.

Die 4 besten Lungenautomaten

Seit nun mehr vielen Jahren tauche ich mit dem Abyss von Mares und bin nach wie vor begeistert von diesem Atemregler. Im vergangenen Jahr habe ich mir nun auch noch zusätzlich den Scubapro A700 Carbon Black geleistet und auch dieser Atemregler ein absolutes Spitzenprodukt. Der Lungenautomat ist meiner Meinung nach das allerwichtigste Utensil, das wir für einen guten Tauchgang brauchen. Nicht nur weil dieser uns unmittelbar mit Atemluft versorgt, sonder weil der Atemregler sich auch direkt auf unser Wohlbefinden beim Tauchen auswirkt.

Ich habe hierfür schon immer am meisten Geld investiert bei meiner gesamten Tauchausrüstung. Besonders wichtig für einen genussvollen Tauchgang ist der Lungenautomat. Müssen wir einen zu großen Atemwiderstand überwinden sorgt dies schnell auch dafür, dass wir zu schnell und zu tief atmen, was zu Kopfschmerzen und schlimmeres führen kann. Je angenehmer das Atmen unter Wasser für uns ist, umso schöner empfinden wir den Tauchgang und können diesen auch entsprechend geniessen.

So funktioniert ein Lungenautomat

Klingt sehr kompliziert ist aber im Prinzip recht einfach aufgebaut. Die erste Stufe (Druckminderer) wird direkt mittels eines DIN- (DIN EN 144-2/3 und ISO 12209-2) oder INT-Anschlusses (ISO 12209-3) an das Ventil der Flasche geschraubt. Sie hat mindestens einen Anschluss für die zweite Stufe, meist sind jedoch noch weitere Anschlüsse vorhanden, z. B. für einen sogenannten Oktopus (eine zusätzliche zweite Stufe) und für den Anschluss des Inflators der Tarierweste. Zusätzlich ist auch noch mindestens ein Hochdruckabgang (HD) für das Finimeter vorhanden, um den Restdruck und damit den verbleibenden Atemgasvorrat in der Flasche bestimmen zu können. Die erste Stufe besteht aus verchromtem Messing, rostfreiem Edelstahl oder Titan.

Welche Zubehörteile sind an der ersten Stufe angeschlossen?

Beim Lungenautomat von modernen Tauchausrüstungen sind an der ersten Stufe mindestens folgende vier Zubehörteile angeschlossen:

  1. Die zweite Stufe
  2. Der Oktopus – eine weitere zweite Stufe als Notfallersatz für den Taucher oder auch Tauchpartner.
    In kalten Gewässern (Wassertemperatur unter 10 °C) wird vor allem von deutschen Tauchverbänden wegen möglicher Vereisungsgefahr des Atemreglers empfohlen, zwei vollständig voneinander getrennte Atemregler mit jeweils eigenen Flaschenventilen und ersten Stufen zu verwenden. Das setzt allerdings voraus, dass der Taucher unter allen Bedingungen in der Lage ist, die Flaschenventile jederzeit schnell und selbständig zu bedienen, was vor allem im Bereich des Technischen Tauchens gelehrt und trainiert wird. Beim Sporttauchen im Bereich bis max. 30 Meter und ohne Dekoverpflichtungen ist dagegen das Standardverfahren bei einem Ausfall des Atemreglers (abblasender Regler), mit der ausströmenden Luft aus dem defekten Regler und ggf. dem Oktopus des Tauchpartners aufzutauchen und den Tauchgang so sicher zu beenden.
  3. Der oder mehrere Inflatorschläuche für die Tarierweste (Jacket) und/oder den Trockentauchanzug. Diese ermöglichen es dem Taucher, im Wasser zu tarieren. So kann er den statischen Auftrieb positiv, negativ oder neutral einstellen. Das dient zum Auf- bzw. auch Abtauchen.
  4. Das Finimeter, das dem Taucher den Flaschendruck und damit den verbleibenden Luftvorrat in der Flasche anzeigt. Das Finimeter kann in einer Konsole mit weiteren Instrumenten kombiniert sein, zum Beispiel mit Tiefenmesser, Kompass, Tauchcomputer und andere.

Atemregler sind ausfallsicher aufgebaut. Wenn sie ausfallen, unterbrechen sie die Luftzufuhr nicht. Sie lassen in diesem Fall die Luft kontinuierlich ausströmen.

Die richtige Pflege für Ihren Lungenautomat

Eine regelmäßige Wartung ist wichtig.

Die zweite Stufe sollte regelmäßig und vor allem richtig gewartet werden. Schließlich hängt hier auch das Leben des Tauchers ab.

Eine komplette und große Wartung ist auf jeden Fall nach einem Urlaub durchzuführen. Besonders wenn dieser am Meer stattgefunden hat und wir im Salzwasser getaucht sind. Hierfür spülen wir den Lungenautomat gründlich mit Süßwasser ab um auch die letzten kleinen Salzkristalle loszuwerden.

Denn lässt man seinen Atemregler für längere Zeit liegen, können die selbst nach einer Reinigung noch vorhanden „aggressiven“ Salzkristalle arbeiten und die Chromschicht angreifen und beschädigen.

Gründlich spülen

Beim Spülen des Lungenautomaten ist darauf zu achten, dass kein Wasser in den Atemregler eindringen kann.

Wasser im Atemregler kann das Vereisen des Automaten beim nächsten Tauchgang begünstigen. Trocknet er ein bilden sich Ablagerungen (auch bei Süßwasser), die die Funktion beeinträchtigen können. Im Idealfall spült man den Lungenautomat deshalb unter Druck und kann ihn so auch über längere Zeit wässern, um eventuell vorhandene Salzkristalle zu lösen ohne das Wasser eindringen kann.

Gründlich trocknen

Um sicher zu gehen kann man die Automaten nach dem Spülen innen mit Pressluft trocknen, indem man einfach ein paar hundert Liter per Luftdusche durch den Automaten bläst. Das ist ganz besonders empfehlenswert, wenn man Kaltwasser Tauchgänge plant.

Die Lagerung

Einen Atemregler lagert man am besten in einem trockenen, luftigen Bereich. Die Hoch- und Mitteldruckschläuche sollten dabei möglichst gerade gelagert werden. Also auf keinen Fall knicken.

Welche Hersteller gibt es?

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